Radwegnetz in der Gemeinde Żary Realisierung 2013- 2016

II. Etappe – der schwarze Radweg Świbna – Miłowice

Świbna

Die ältesten Informationen über dieses Dorf stammen aus dem Jahre 1381. Anfang des XV. Jh. gehörte das Dorf, als Vasallendorf des Freien Standesherrschaft von Sorau, der Familie Biberstein, was die Registereintragung aus dem Jahre 1416 dokumentiert. Im Jahre 1449 gehört es den Gebrüdern Mikołaj und Jeremiasz Gebelzig. Anfang des XVI. Jh. ist gehört das Dorf Krzysztof Grünberg. Von der Hälfte des XVI. Jh. bis 1772 wird es Besitztum der Familie Wiedebach. Seit dieser Zeit hat das Dorf viele Besitzer und wird teilweise auch zum Gegenstand der Handelsgeschäften.

Es lohnt sich hier zu sehen:
Hof- Barockschloss aus dem XVIII. Jh. Mit dem Bau des Schlosses hat man im Jahre 1710 begonnen. Das Bauwerk ist auf dem Rechteckgrundriss entstanden, besitzt zwei Stockwerke, ist unterkellert und mit dem Mansarde- Dach gedeckt.

In Świbna befindet sich ein Erholungszentrum "Leśny Dwór", das der Pfadfinderbewegung (Związek Harcerstwa Polskiego) gehört. Es liegt in der Mitte des Kieferwaldes, daneben fließt der Fluss Lubsza (manchmal kann man hier Forellen sehen). Leśny Dwór bietet Übernachtung und großen Kaminsaal mit dem Blick auf den Birken- und Kieferwald und den Speiseraum für 80 Personen. Auf dem Gelände gibt es auch Holzhäuschen und der Sportplatz zum Basketball- und anderen Spielen. Man kann hier Tagungen und Konferenzen sowie Geländespiele mit Lagerfeuer organisieren.

Łukawy

Ehemaliges Rittergut. Man kann hier u.a. Holzhaus aus dem Ende des XVIII. Jh., ausgebaut um den am Anfang des XX. Jh. gemauerten Teil, bewundern. Der Hausgiebel mit der Fachwerkkonstruktion, und in der Frontwand Säule mit Streben. Es gibt hier auch Denkmal für die im I. Weltkrieg gefallenen Dorfbewohner.

Lubanice

Es lohnt sich hier die nächste Steinkirche aus dem XIII. Jh. zu besichtigen. In der Bekrönung sind Andenken der mittelalterlichen Jurisdiktion – Versöhnungskreuze aus Stein – enthalten. Zum Kirchplatz, der mit einem Mauer umgeben ist, führt ein Tor, neben dem sich eine Kapelle aus dem Jahre 1667 befindet. In der Kapelle befindet sich das spätgotische wahrscheinlich von Mikołaj Jakubica im Jahre 1524 geschnitzte Kruzifix. Der Geistliche hat wahrscheinlich im Jahre 1548 das Neue Testament in die Niederlausitzer Sprache übersetzt. In Lubanice befindet sich die Grundschule mit dem Mehrzwecksportplatz. In der Nähe der Ortschaft gibt es zwei Windkraftanlagen.

Drożków

Ein malerisch gelegenes Dorf auf der Strecke von Żary nach Lubsko. Das Dorf wurde im XIII. Jh. zum ersten Mal urkundlich erwähnt und in dieser Zeit entstand wahrscheinlich das älteste Denkmal des Sorauer Landes, die frühgotische Kirche "der Erhöhung des heiligen Kreuzes". Die Kirche wurde aus Feldstein gebaut und ist das zweite älteste Kirchbauwerk in Niederlausitz. Auf dem Kirchturm befindet sich eine Windfahne in Form vom einfachen Drachenkopf , der das Baujahr 1803 enthält.
Im Dorf lohnt es sich auch, die historischen Wohnhäuser (Nr. 32 und 100) sowie den Taubenschlag anzusehen. Die Naturliebhaber finden hier: Biber, Biberburg, Neste der Fischreiher, Uhu, Kraniche, schwarze Storche oder auch Rehbock. Das Dorf liegt in direkter Nachbarschaft von Naturschutzgebieten Natur 2000: "Woskownica", "Żurawno", "Uroczysko Węglińskie" und "Wrzosiec". In Drożków ist der Verein "Drożkowska Jutrzenka" tätig.

Grabik

Das ist eine Ortschaft, in der der Bau der Einfamilienhäuser sich rasch entwickelt. Es gibt hier auch ein historisches Vorwerk mit der Parkanlage aus dem XIX. Jh. Der dreistöckige Turm und Wirtschaftsgebäuden sind bis zum heutigen Tag im guten Zustand. Im Park wachsen 150- jährige Linden. In Grabik ist ein Sportverein Sparta tätig, bei dem Sportzentrum wurde moderne Schule (Gymnasium und Grundschule) gebaut. Seinen Sitz hat hier auch der Verein Towarzystwo Przyjaciół Grabika und Volkssängergruppe Karolinki.

Sieniawa Żarska

Das ist eine der größten Ortschaften der Gemeinde Żary, die bei den Landesstraße liegt, die zu den Grenzübergängen in Olszyna und Łęknica führt. Im höchsten Punkt des Dorfes befindet sich alte gotische Peter- und Paulskirche aus dem XIV. Jh., die aus Stein und Ziegel im gotischen Stil gebaut wurde. Der Umbau im XVI. Jh., mit dem Anbau des Turms im XIX., seit dieser Zeit dient die Kirche als Pfarrkirche. Im Presbyterium befindet sich Netzgewölbe und auf dem Turm Windfahne auf einer vieleckigen Laterne. Aus Sieniawa stammen berühmte Ringer: Józef i Mieczysław Tracz. Im Dorf ist seit dem Jahre 1999 eine Volksgruppe "Jarzębinki" tätig. Sie wurde im Februar 1999 gegründet und ist seit dieser Zeit bei dem Landwirtinnen Kreis tätig. Auf dem Dorfgelände befindet sich auch ein Betrieb, der Kanalisationssysteme produziert.

Miłowice

Im Dorfzentrum befindet sich ein Schloss, das in den Jahren 1916- 1929 gebaut wurde. Auf seinem Turm befindet sich das Malteserkreuz, und um das Schloss herum eine wunderschöne Parkanlage. In dem Gebäude befindet sich Sozialhilfeanstalt..

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